Gesundheitsförderung älterer Menschen

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Gesundheitsförderung älterer Menschen

Beitrag von Presse » 05.07.2011, 06:27

Gesundheit in jedem Alter! - Handlungsempfehlungen für die Gesundheitsförderung älterer Menschen.

Allen Prognosen nach wird die Bevölkerung stetig zurückgehen und gleichzeitig in hohem Maße altern, in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland und ganz Europa. Vor allem der demografische Wandel stellt eine zentrale Herausforderung für die Gesellschaft und auch für das Gesundheitswesen dar, die Förderung und Erhaltung der Gesundheit und Lebensqualität werden immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Broschüre in der Reihe LIGA.Praxis stellt Leitlinien zur Gesundheitsförderung für ältere Menschen und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung dieser Leitlinien in der Praxis vor. Angefangen bei der Frage, wie Zielgruppen erreicht und eingebunden werden können, über die Zusammenarbeit von Akteure in öffentlichen und privaten Einrichtungen, bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit.

Die im europäischen Projekt „healthPROelderly“ entwickelten Handlungsempfehlungen richten sich an haupt-, aber auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Praxis, die gesundheitsfördernde Projekte für ältere Menschen realisieren möchten. Aber auch für Fördergeber können die Leitlinien eine Hilfe bieten, zum Beispiel wenn es um Entscheidungen bezüglich der Finanzierung von Projekten geht. Darüber hinaus können die Leitlinien von Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen Verwaltung und Politik sowie von verschiedenen Institutionen oder Organisationen – auch Forschungseinrichtungen und Universitäten – genutzt werden.

An dem Projekt „healthPROelderly“ haben von April 2006 bis Dezember 2008 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus elf Mitgliedsstaaten der EU mitgewirkt. Es wurde von der EU-Kommission im Rahmen des 1. „Public Health Programms“ sowie vom Fonds „Gesundes Österreich“ finanziert. Die Gesamtkoordination übernahm das Österreichische Rote Kreuz in Wien, die Evaluierung oblag dem Emmeerre Forschungsinstitut in Rom.

Die Broschüre „Handlungsempfehlungen für die Gesundheitsförderung älterer Menschen. 16 evidenzbasierte Leitlinien.“ steht zum Download unter:
http://www.liga.nrw.de/service/download ... index.html

Die Projektbeispiele wurden exemplarisch aus der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ ausgewählt. Die Projekte und auch die Leitlinien wurden im Rahmen der Fachtagung „Gesundheit im Alter“ am 10.02.2011 präsentiert. Eine Dokumentation dieser Tagung finden Sie unter:
http://www.liga.nrw.de/service/veransta ... index.html

Quelle: Pressemitteilung vom 04.07.2011
Mirko Kösterke Kommunikation
Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/de/news431455

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Prävention und Gesundheitsförderung

Beitrag von Presse » 07.09.2011, 06:51

Debatte zur Prävention und Gesundheitsförderung

Wir brauchen endlich mehr Bewegung in der Gesundheitsförderung. Die Gesundheitsausgaben stiegen im Jahr 2009 um 5,2 Prozent auf 278,3 Milliarden. Gerade einmal 2,3 Prozent gaben dabei alle Ausgabenträger im Gesundheitsbereich (öffentliche Haushalte, Kranken-, Pflege-, Renten- und Unfallversicherungen, Arbeitgeber und private Organisationen) für Gesundheitsförderung aus. Die schwarz gelbe Koalition bringt durch die gezielte Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung die Prävention und Gesundheitsförderung noch weiter ins Hintertreffen. Alle Kassen schränken seit der letzten Gesundheitsreform ihre freiwilligen Leistungen ein, um Zusatzbeiträge zu vermeiden. Das hat zu einem Rückgang der Präventionsbemühungen geführt. Mit dem Verweis auf persönliche Eigenverantwortung und ein wenig Kampagnenarbeit ist es nicht getan. Für die Bekämpfung der sozial ungleich verteilten Gesundheitschancen, für eine stabile Finanzierung und Koordination braucht es ein Gesetz und eine Gesamtstrategie. Wir wollen das Nebeneinander von Modellprojekten beenden und zielgerichtet gute Angebote in die Fläche bringen. Was zählt ist: wie erreichen wir sozial benachteiligte Gruppen in ihren Lebenswelten und wie schaffen wir Planungssicherheit vor Ort.

[Rede lesen oder Video der Rede ansehen]
http://www.klein-schmeink.de/news-einze ... 07d023a696
[Antrag lesen]
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/055/1705529.pdf

Quelle: Mitteilung vom 06.09.2011
Maria Klein-Schmeink, MdB
Berliner Büro
Platz der Republik | 11011 Berlin
Telefon: 030 / 227 - 72307 | Fax: 030 / 227 – 76307
Mail: maria.klein-schmeink@bundestag.de

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