Immer mehr Übergewichtige

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Statistisches Bundesamt

Immer mehr Übergewichtige

Beitrag von Statistisches Bundesamt » 07.06.2006, 07:53

Immer mehr Übergewichtige

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WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2005 insgesamt 58% der erwachsenen Männer und 42% der erwachsenen Frauen in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung, bei der 2005 erstmals 1% der Bevölkerung zu gesundheitsbezogenen Themen befragt wurde.

Übergewicht wird nach dem so genannten Body-Mass-Index bestimmt. Dieser Index wird errechnet, indem man das Körpergewicht (in Kilogramm) durch die Körpergröße (in Metern, quadriert) teilt, Geschlecht und Alter bleiben unberücksichtigt. Die Weltgesund­heits­organisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index über 25 als überge­wichtig, mit einem Wert über 30 als stark übergewichtig ein. So gilt beispielsweise ein 1,80 m großer Erwachsener ab 81 Kilogramm als übergewichtig und ab 97 Kilogramm als stark übergewichtig.

Nach dieser Einteilung hatten 14% der Männer und 13% der Frauen starkes Übergewicht. In allen Altersgruppen waren Männer häufiger übergewichtig als Frauen.

Übergewicht ist bereits bei jungen Erwachsenen weit verbreitet und steigt mit zunehmendem Alter. Bereits bei den 20- bis 24-Jährigen waren 26% der Männer und 16% der Frauen übergewichtig. Bei den 65- bis 69-jährigen Männern mit 74% und bei den 70- bis 74-jährigen Frauen mit 64% erreichten die Fälle von Übergewicht ihre Spitzenwerte.

Untergewicht, das heißt ein Body-Mass-Index von weniger als 18,5, ist in Deutschland weitaus weniger verbreitet als Übergewicht. Frauen waren 2005 wesentlich häufiger (4%) untergewichtig als Männer (1%). Junge Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren waren sogar zu 14% untergewichtig, 20- bis 24-Jährige noch zu 11%.

Verheiratete und verwitwete Männer sind zu 67% beziehungsweise 65% überge­wichtig, ledige Männer zu 39%. Verwitwete Frauen (56%) sind häufiger von Über­gewicht betroffen als Verheiratete (45%). Bei ledigen Frauen waren 23% übergewichtig, dagegen hatten 8% Untergewicht. Ledige Männer hatten mit 59% den größten Anteil an Normalgewichtigen, ebenso ledige Frauen mit 69%.

Fragen zu den Rauchgewohnheiten waren ebenfalls Bestandteil der Mikrozensus-Zusatz­befragung. Ehemalige Raucher – sowohl Männer als auch Frauen – waren deutlich häufiger übergewichtig als aktive Raucher: Bei den ehemals rauchenden Männern hatten 71% einen Body-Mass-Index von mehr als 25, der Anteil bei den aktiven Rauchern betrug 51%. Ex-Raucherinnen waren zu 43% übergewichtig, Raucherinnen zu 33%.

Im Jahr 2005 gaben 32% der männlichen Bevölkerung im Alter von 15 und mehr Jahren an zu rauchen, diese Quote ist seit 1995 (36%) stetig gesunken. Die Raucherquote der Frauen ist über die betrachteten Jahre konstant geblieben (2005: 22%). In jeder Altersgruppe rauchten Frauen weniger häufig als Männer.

Insgesamt rauchten im Jahr 2005 28% der Männer und 19% der Frauen regelmäßig. Für beide Geschlechter findet sich in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen der höchste Anteilswert (38% Männer beziehungsweise 30% Frauen). Ab dem Alter von 40 Jahren verringert sich der Anteil der regelmäßigen Raucher kontinuierlich.

Geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich auch beim Familienstand: 50% der geschiedenen Männer sind Raucher, bei den Frauen waren es nur 38%. Auch die ledigen Männer haben mit 38% einen deutlich höheren Raucheranteil als die ledigen Frauen mit 29%.

Detaillierte Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2005 zu diesen Themen und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Krankheit und Unfallverletzung enthält die Broschüre „Leben in Deutschland – Haushalte, Familien und Gesundheit, Ergebnisse des Mikrozensus 2005“.

Diese und viele weitere gesundheitsbezogene Daten finden sich auch unter der Adresse http://www.gbe-bund.de.

Methodische Kurzbeschreibung:
http://www.destatis.de/presse/deutsch/a ... zensus.htm

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Jutta Steidl
Telefon: (01888) 644-8154,
E-Mail: mz-gesundheit@destatis.de

Quelle: Pressemitteilung vom 6.6.2006
Statistisches Bundesamt, Pressestelle
Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76
mailto:presse@destatis.de
http://www.destatis.de


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Übergewicht allein ist noch kein Risikofaktor

Beitrag von » 17.06.2006, 09:40

Forscher: Übergewicht allein ist noch kein Risikofaktor
Freitag, 16. Juni 2006

Lund - Übergewicht erhöht nicht bei jedem Menschen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist das Fazit zweier schwedischer Forscherinnen nach der Auswertung mehrerer großer Studien, in denen die Daten von mehr als 60.000 Freiwilligen registriert wurden. Demnach beeinflussen zusätzliche Pfunde nur dann das Krankheitsrisiko, wenn bei dem Betroffenen zusätzlich noch andere Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte vorhanden sind. Auch bestimmte Medikamente und der Lebensstil der Betroffenen verändern in Kombination mit Übergewicht das Risiko für Herzprobleme. Über die Ergebnisse von Susanna Calling und Linn Kennedy von der Universität in Lund berichtet der schwedische Wissenschaftsrat.
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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24580

Fettleibigkeit mit Vernunft bekämpfen

Beitrag von » 27.06.2006, 06:20

Fettleibigkeit mit Vernunft bekämpfen
Montag, 26. Juni 2006

Brüssel - Wissenschaftler wollen etwas mehr gesunden Menschenverstand in die Diskussion über Fettleibigkeit bringen. Es gäbe keinen Grund, Zucker oder andere Zutaten und Nahrungsmittel als Sündenböcke hinzustellen. Fettleibigkeit entstehe vielmehr durch ein falsches Verhältnis zwischen Energieaufnahme und -verbrauch. So lautet die Quintessenz einer Veranstaltung mit dem Titel Managing Sweetness, an der Vertreter aus den USA und Europa teilgenommen hatten.

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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24687

Auch Schlafmangel und Klimaanlagen können dick machen

Beitrag von » 29.06.2006, 06:08

Auch Schlafmangel und Klimaanlagen können dick machen
Dienstag, 27. Juni 2006

London - Fettes Fast-Food-Essen und wenig Bewegung: Diese Faktoren werden gemeinhin als Hauptursachen für die rasante Verbreitung von Übergewicht in Industrieländern genannt. Aber auch der Einsatz von Klimaanlagen oder Schlafmangel könnten zu einer immer dicker werdenden Bevölkerung beitragen, wie US-Forscher im „International Journal of Obesity“ berichten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind bereits eine Milliarde Menschen übergewichtig; bis 2015 werden es 1,5 Milliarden sein.

...
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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24701

Körperliche und seelische Leiden der Übergewichtigen

Beitrag von » 06.07.2006, 07:27

Körperliche und seelische Leiden der Übergewichtigen – aber seltener Substanzmissbrauch
Mittwoch, 5. Juli 2006

Pittsburgh/Seattle - Adipöse Menschen leiden nicht nur psychisch unter dem Übergewicht. Wegen der körperlichen Folgen der Adipositas sterben sie auch früher. Die Neigung zur Substanzabhängigkeit ist jedoch geringer als bei schlanken Menschen, wie zwei US-Studien ergeben haben.

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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24811

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Deutsche dicker als gedacht - Umfrage

Beitrag von Service » 26.08.2008, 08:05

Deutsche dicker als gedacht - Umfrage: Ein Drittel der Bundesbürger fühlt sich zu dick - Tatsächlich zu viel auf die Waage bringt aber fast die Hälfte der Deutschen

Baierbrunn (ots) - Die Deutschen sind dicker, als sie sich fühlen. Das hat jetzt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" herausgefunden. Nach der Selbsteinschätzung ihres Körperumfangs befragt, gab lediglich ein Drittel (32,6 %) der Männer und Frauen an, sich zu dick oder viel zu dick zu fühlen. Aus ihrem angegebenen Körpergewicht und ihrer Körpergröße ergab sich allerdings für fast die Hälfte der Befragten (45,8 %) ein Body-Mass-Index (BMI) von über 25,0 - was je nach BMI-Höhe Übergewicht bis Fettleibigkeit bedeutet. Damit sind deutlich mehr Deutsche übergewichtig, als selbst vermutet (Unterschied: 13,2 Prozentpunkte). Wesentlich besser in ihrer Selbsteinschätzung sind dabei Deutschlands Frauen: Für zu dick halten sich 38,6 Prozent von ihnen, tatsächlich zu füllig sind 40,8 Prozent, ein Unterschied von gerade einmal 2,2 Prozentpunkten. Bei den Männern dagegen klaffen Selbsteinschätzung und Realität gewaltig auseinander: Nur gut ein Viertel der befragten Männer hält sich für zu dick (26,2 %). Einen BMI von mehr als 25 haben aber mehr als die Hälfte (51,2 %). Damit ergibt sich ein Unterschied von 25 Prozentpunkten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.999 Personen ab 14 Jahren, darunter 968 Männer und 1.031 Frauen.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.8.2008
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
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Werden wir immer dicker? - Übergewicht in Deutschland

Beitrag von Presse » 01.02.2013, 07:42

DGE-aktuell 3/2013 | 30. Januar 2013

Werden wir immer dicker? - Übergewicht in Deutschland

(dge) In Deutschland schaffen es die meisten Erwachsenen nicht, das Körpergewicht bis ins höhere Alter im Normalbereich zu
halten: 67 % der Männer und 53 % der Frauen haben Übergewicht, wobei 23 % der Männer und 24 % der Frauen sogar adipös, also stark übergewichtig, sind. Damit bringen sieben von zehn Männern und fünf von zehn Frauen zu viel Gewicht auf die Waage. Diese Zahlen liefert der 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Für die Bewertung der Verbreitung und Entwicklung von Übergewicht in Deutschland wurden Daten aus großen nationalen Studien herangezogen.

Der Anteil der übergewichtigen Personen insgesamt scheint sich in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau einpendelt zu haben.
Wie schon der Ernährungsbericht 2008 gezeigt hat, setzt sich die Entwicklung fort, dass die bereits Adipösen immer dicker werden.
Das belegen die Vergleiche der Daten aus dem Bundesgesundheitssurvey 1998 mit den Daten aus der bundesweiten „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) des Robert Koch-Instituts sowie die Mikrozensus-Stichproben des Statistischen Bundesamtes von 1999 und 2009.

Nicht nur in Deutschland, auch weltweit gibt es immer mehr übergewichtige Menschen. Nach einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren im Jahr 2008 weltweit 1,4 Milliarden Menschen übergewichtig, davon 0,2 Milliarden Männer und 0,3 Milliarden Frauen adipös. Gesundheitsorganisationen wie die WHO stufen Adipositas als das am schnellsten wachsende Gesundheitsproblem ein und sprechen von einer „globalen Adipositasepidemie“. Adipositas begünstigt Gefäßkrankheiten und Gelenkbeschwerden und erhöht das Risiko für Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck. Auch das Risiko für Krebskrankheiten steigt mit erhöhtem Körpergewicht. Das hat weitreichende ökonomische Konsequenzen: Adipositas und die Begleitkrankheiten kosteten das Gesundheitssystem in Deutschland im Jahr 2010 schätzungsweise 17 Milliarden Euro.
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Den ausführlichen Pressetext mit weiteren Hintergrundinformationen finden Sie im Internet unter:
http://www.dge.de/modules.php?name=News ... e&sid=1259 (web)
http://www.dge.de/pdf/presse/2013/DGE-P ... cht-EB.pdf
(pdf)
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Für Rückfragen der Redaktion kontaktieren Sie bitte:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit,
Silke Restemeyer
Tel.: 0228/3776-643,
E-Mail: mailto:restemeyer@dge.de,
Fax: 0228/3776-800
DGE (Presseinfos) im Internet:
http://www.dge.de
---
Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Telefon: 0228 / 3776-600
Telefax: 0228 / 3776-800
Geschäftsführer: Dr. Helmut Oberritter
Sitz der Gesellschaft: Bonn
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UStIdNr: DE 114234841

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Fettleibigkeit vorprogrammiert - TV-Tipp 14.02.2013

Beitrag von WernerSchell » 12.02.2013, 08:13

14.02.2013, 20.15 - 21.00 Uhr, 3SAT

Thema:
Fettleibigkeit vorprogrammiert
Reportage Deutschland 2013
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Schwergewichtige Patienten im Krankenhaus

Beitrag von Presse » 04.02.2014, 09:07

Schwergewichtige Patienten im Krankenhaus gesund und sicher versorgen – BGW: Vorbereitung wichtig

Hamburg – Krankenhäuser und Kliniken haben immer häufiger stark übergewichtige Menschen zu versorgen. Diese Aufgabe bringt vielfältige Herausforderungen mit sich, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in der aktuellen Ausgabe ihres Kundenmagazins „BGW mitteilungen“. Sie empfiehlt den Einrichtungen, sich systematisch darauf vorzubereiten. Dabei geht es sowohl um die Sicherheit der Patienten als auch um das gesunde und sichere Arbeiten der Beschäftigten.

Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts hat der Anteil stark übergewichtiger Menschen an der Bevölkerung in Deutschland zugenommen und liegt nach den jüngsten Daten mittlerweile bei 23,9 Prozent der Frauen und 23,3 Prozent der Männer. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Krankenhäuser, schwergewichtige Patientinnen und Patienten zu erhalten.

Für die gesunde und sichere klinische und pflegerische Versorgung stark übergewichtiger Menschen kommt es unter anderem darauf an, dass sämtliche relevanten Einrichtungsgegenstände, Geräte und Hilfsmittel groß und belastbar genug sind. Auch bauliche Aspekte wie etwa Türbreiten sind zu berücksichtigen, ebenso organisatorische Fragen. Beispielsweise sind im Akutfall möglicherweise zusätzliche Hilfsmittel zu beschaffen, der Dienstplan anzupassen und/oder Arbeitsabläufe zu verändern.

Ein zentrales Arbeitsschutzthema sind dabei die Rückenbelastungen: Schon das Pflegen normalgewichtiger Menschen verlangt dem Muskel-Skelett-System viel ab. Nach Laborstudien, die die BGW zusammen mit dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) durchgeführt hat, steigt die Wirbelsäulenbelastung beim Versorgen schwergewichtiger Menschen in der Regel noch weiter an. Technische Hilfsmittel wie Lifter sind im Krankenhausalltag unverzichtbar. Ergänzend unterstützen kleine Hilfsmittel, etwa Gleitmatten, das Bewegen der Patienten.
In der Ausgabe 1/2014 der „BGW mitteilungen“ gibt die Berufsgenossenschaft Tipps, wie sich Krankenhäuser und Kliniken auf die Aufnahme schwergewichtiger Patienten vorbereiten können. Im Internet ist das Magazin unter http://www.bgw-online.de/mitteilungen zu finden.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im BGW-Pressezentrum unter http://www.bgw-online.de/presse. Dort finden Sie zudem weitere aktuelle Meldungen und die Möglichkeit, diese per E-Mail-Service zu abonnieren.

Über uns
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für über sieben Millionen Versicherte in mehr als 600.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.02.2014
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Torsten Beckel und Sandra Bieler, Kommunikation
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Tel.: (040) 202 07-27 14, Fax: (040) 202 07-27 96
E-Mail: presse@bgw-online.de

blitzer2013
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Re: Immer mehr Übergewichtige

Beitrag von blitzer2013 » 04.02.2014, 10:25

Guten Tag zusammen,

da ist hier ein sehr informativer Thread geworden.
Das die Menschen in den Industrieländern immer Dicker werden, ist kein Geheimnis. Doch die Folgekrankheiten, werden oft verschwiegen. Versicherungsgesellschaften melden einen deutlichen Anstieg der Berufsunfähigkeit . Die Gründe dafür sind sehr zahlreich. Burn out und auch extreme Fettsucht gehören auch dazu. Aus diesem Grund wollen sich einige Versicherer sich aus der Pflicht nehmen. Nachträglich werden die Verträge von Seiten der Anbieter nachgebessert. Neue Verträge haben oft eine Aussschlussklausel für übergewichtige Menschen.

Die Stiftung Warentest fand heraus, dass nur sehr wenige Gesellschaften, trotz der aktuellen Marktsituation, auch diese Menschen versichern. Nicht im jedem Fall sind die betroffenen Menschen selbst schuld. Neben verschiedener Drüsenleiden, gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, warum ein Mensche Dick und dadurch Berufsunfähig wird.

WernerSchell
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Adipositas-Patienten in Klinik und Pflege - Buchtipp

Beitrag von WernerSchell » 15.02.2014, 08:05

Buchtipp!

Werner Pude

Adipositas-Patienten in Klinik und Pflege
Organisatorische und materielle Voraussetzungen für die Behandlung

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Erich Schmidt Verlag 2013
82 Seiten, 15,8 x 23,5 cm, kartoniert
978-3-503-14493-8
EUR (D) 29,90

Rückenerkrankungen im Bereich der Pflege nehmen kontinuierlich zu. Vor diesem Hintergrund ist besonders zu beachten, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen mit höherem Körpergewicht gleichfalls ansteigt. Während in den bariatrischen Kliniken erste Vorkehrungen getroffen wurden, besteht in Krankenhäusern und Kliniken der Regelversorgung, begrenzt auch im Altenpflegebereich, dringender Handlungsbedarf: Hier müssen gezielte bauliche, technische sowie organisatorische Maßnahmen ergriffen werden, um die bestmögliche Pflege übergewichtiger Menschen sicherzustellen und die Verantwortung gegenüber dem Personal gemäß Arbeitsschutzgesetz wahrzunehmen.
Den Führungskräften im Gesundheitswesen, die im Fall von Versäumnissen gebotener Maßnahmen persönlich in der Verantwortung stehen, fehlt es bisher an fachlichen Informationen:
◦ Welche Voraussetzungen für die Pflege adipöser Patienten sind unabdingbar?
◦ Wie lassen sich bauliche und pflegerische Maßnahmen effektiv umsetzen?
◦ Worin besteht das Optimum in der patientengerechten Versorgung einerseits und der Entlastung des Pflegepersonals andererseits?
Auf diese Fragen gibt das Buch klare, praxisnahe Antworten, veranschaulicht durch zahlreiche Grafiken und Übersichten.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.esv.info/978-3-503-14493-8
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Adipositas-Patienten in Klinik und Pflege

Beitrag von Bettina Olbing » 16.02.2014, 14:21

WernerSchell hat geschrieben: Adipositas-Patienten in Klinik und Pflege
Hallo,
mit diesem Thema werden wir wohl noch eine Menge zu tun bekommen. Die Deutschen fangen nämlich erst an, so
richtig an Gewicht zuzulegen. Es wird sich eigentlich auch irgendwann einmal die Frage stellen, wer denn die Mehrkosten
für die Übergewichtigkeit trägt. Das soziale Netz wird nicht alles abdecken können. Müssen wir hier möglicherweise das
Verursacherprinzip bemühen?
Die adipösen Patienten sind eines Tages in Massen auch HeimbewohnerInnen.
Lb. Grüße Bettina Olbing
Pro Pflege - was denn sonst!

Rob Hüser
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Adipositas-Patienten in Klinik und Pflege

Beitrag von Rob Hüser » 24.02.2014, 08:06

Bettina Olbing hat geschrieben:
WernerSchell hat geschrieben: Adipositas-Patienten in Klinik und Pflege
...mit diesem Thema werden wir wohl noch eine Menge zu tun bekommen. Die Deutschen fangen nämlich erst an, so
richtig an Gewicht zuzulegen. Es wird sich eigentlich auch irgendwann einmal die Frage stellen, wer denn die Mehrkosten
für die Übergewichtigkeit trägt. Das soziale Netz wird nicht alles abdecken können. Müssen wir hier möglicherweise das
Verursacherprinzip bemühen?
Die adipösen Patienten sind eines Tages in Massen auch HeimbewohnerInnen. ...
Zustimmung!
MfG Rob Hüser
Das Pflegesystem muss dringend zukunftsfest reformiert werden!

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Rat an Hausärzte: Vorsicht mit Diäten bei Senioren!

Beitrag von Presse » 30.04.2014, 06:21

Rat an Hausärzte: Vorsicht mit Diäten bei Senioren!
Hausärzte sollten bei älteren Menschen jährlich den Ernährungszustand checken, raten Geriater auf dem DGIM-Kongress.
Doch Achtung: Diäten können für Menschen ab 65 Jahren schnell zum Sargnagel werden.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=859 ... tas&n=3441

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WHO-Warnung: Die Menschen essen sich zu Tode

Beitrag von Presse » 20.05.2014, 06:29

WHO-Warnung: Die Menschen essen sich zu Tode
Während immer noch viele Menschen hungern, essen andere zu viele ungesunde Lebensmittel.
Die WHO will nun stärker gegen Adipositas bei Kindern vorgehen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=860 ... nal&n=3480

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