Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2020 - Corona-Pandemie ist ein Grund mehr, "seine Lunge zu schonen" ....

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Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2020 - Corona-Pandemie ist ein Grund mehr, "seine Lunge zu schonen" ....

Beitrag von WernerSchell » 27.05.2020, 09:05

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Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2020 - Corona-Pandemie ist ein Grund mehr, "seine Lunge zu schonen" ....


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Pro Jahr sterben mehr als acht Millionen Menschen an den Folgen von Tabakkonsum - so die Angaben der Weltgesundheitsorganisation. Auf die Gefahren des Rauchens soll mit dem Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2020 aufmerksam gemacht werden. Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen legen in diesem Jahr den Fokus auf die manipulierende Wirkung von Werbung und mahnen, dass Corona ein Grund mehr sei, "seine Lunge zu schonen".

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Nach den Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in ihrem Jahrbuch Sucht 2019 sind im Jahr 2013 rund 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens gestorben. Dem Drogen- und Suchtbericht 2019 zufolge verkürzt Tabakkonsum das Leben durchschnittlich um etwa zehn Jahre. Mehr als die Hälfte aller regelmäßigen Raucher stirbt vorzeitig an Lungenkrebs, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer anderen Atemwegserkrankung.
Der Welt-Nichtraucher-Tag wurde am 31. Mai 1987 von der WHO ausgerufen. Ansprechpartner für die deutsche Kampagne sind die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung.
Die AOK engagiert sich gegen das Rauchen und beteiligt sich an Kampagnen für das Nichtrauchen - zum Beispiel an der Aktion "Be Smart - Dont´t Start" für Schulen.
Zum Thema Nichtrauchen am Arbeitsplatz bietet der AOK-Service zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Unternehmen Tipps und Infos.

Weitere Informationen, Texte und Hörfunkbeiträge bietet der AOK-Mediendienst unter: > http://aok-bv.de/presse/gesundheitstage/


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Quelle: Pressemitteilung vom 20.05.2020
Web-Infomail des AOK-Bundesverbandes
Herausgeber:
AOK-Bundesverband
Webredaktion
Tel.: 030/220 11-200
Fax: 030/220 11-105
mailto:aok-mediendienst@bv.aok.de
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Mit Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung stark gegen Rauchen: Am 31.05.2020 ist Weltnichtrauchertag

Beitrag von WernerSchell » 27.05.2020, 09:10

Mit Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung stark gegen Rauchen: Am 31.05.2020 ist Weltnichtrauchertag


Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für schwere chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Krebs. Nikotin, das im Tabakrauch enthaltene Nervengift, hat ein hohes Suchtpotenzial und kann begünstigen, dass Menschen vom Tabakrauchen abhängig werden. Das gilt auch für E-Zigaretten und Verdampfer. „Aus diesem Grund möchten viele Menschen Nichtraucher werden. Hier ist klar die Eigenverantwortung des Einzelnen gefragt. Das bedeutet auch Hilfe anzunehmen, sollte es mit dem Aufhören nicht allein funktionieren“, so Dr. Stephan Sandrock, Leiter des Fachbereichs Arbeits- und Leistungsfähigkeit am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Rauchen: Risiko für Gesundheit und Geldbeutel
Aktuell wird aufgrund der aktuellen Coronakrise noch deutlicher, wie wichtig es ist aufzuhören. Denn Menschen mit geschädigter Lunge zählen zu einer Risikogruppe, an den Folgen einer Corona-Infektion schwer zu erkranken. Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jedes Jahr zwischen 110.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Die jährlich durch Rauchen verursachten Krankheitskosten belaufen sich deutschlandweit auf über 20 Milliarden Euro.

Auch der Kostenfaktor ist nicht zu verachten. Bei einem Preis von ca. 32 Cent pro Zigarette und 20 Zigaretten am Tag verpuffen im wahrsten Sinne des Wortes im Jahr etwa 2336,- Euro.

Wer aufhört, zeigt starken Willen und ist Vorbild
Wer mit dem Rauchen aufhört, hat viele Vorteile, von denen sich einige schon nach kurzer Zeit bemerkbar machen. Husten und Kurzatmigkeit verschwinden relativ schnell, der Geruchssinn verbessert sich. Aufhören verringert auch mögliche Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System, denn Nichtraucher haben ein geringeres Risiko für Bluthockdruck. Nicht zu guter Letzt spart es enorm viel Geld.
„Eigenverantwortung heißt der Schlüssel auf dem Weg zum Nichtraucher. Wer es nicht aus eigener Kraft schafft, der kann sich Hilfestellungen suchen. Zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Ärzte und Krankenkassen helfen auch weiter und können Programme empfehlen“, so Sandrock.

Arbeitgeber für den Nichtraucherschutz
Laut § 5 der Arbeitsstättenverordnung muss der Arbeitgeber für Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz sorgen. So muss der Arbeitgeber die erforderlichen Maßnahmen treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind. Soweit erforderlich, hat der Arbeitgeber ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen.
Auch die Mitarbeiter sind gefragt – sie müssen nach Arbeitsschutzgesetz den Arbeitgeber in Fragen des Arbeitsschutzes unterstützen. Dazu gehört auch das Einhalten von Rauchverboten, um andere Beschäftigte vor Passivrauch zu schützen.

http://www.euro.who.int/de/media-centre ... ting-youth

Quelle: Pressemitteilung vom 15.05.2020
Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa), Uerdinger Str. 56, 40474, Düsseldorf, NRW, Deutschland
ANSPRECHPARTNERIN: Christine Molketin, Uerdinger Straße 56, 40474 DüsseldorfKONTAKT_ 0211 542263-26, c.molketin@ifaa-mail.de, www.arbeitswissenschaft.net

Über das ifaa:
Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. in Düsseldorf (gegründet 1962) ist eine der renommierten Forschungsinstitutionen in den Disziplinen Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation. Seine Arbeit zielt primär auf die Steigerung der Produktivität in den Unternehmen ab und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Das ifaa legt besonderen Wert auf die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis und arbeitet in engem Kontakt mit den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie sowie deren Mitgliedsunternehmen.
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Weltnichtrauchertag 2020 im Zeichen der Coronavirus-Pandemie - Jetzt den Rauchstopp schaffen

Beitrag von WernerSchell » 30.05.2020, 05:59

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 27.05.2020:

Weltnichtrauchertag 2020 im Zeichen der Coronavirus-Pandemie - Jetzt den Rauchstopp schaffen

Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2020 informieren das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über die Risiken des Rauchens.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Coronavirus-Pandemie hat unser aller Alltag nachhaltig verändert. Das kann aber auch ein Anlass sein, schlechte Gewohnheiten zu hinterfragen. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist immer eine richtige Entscheidung, denn Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in den Industrienationen. Wer das Qualmen lässt, schützt Lunge und viele weitere Organe und kann damit zusätzliche wertvolle Lebensjahre gewinnen.“

Rauchen schädigt primär die Lunge und die Bronchien und begünstigt Atemwegserkrankungen. Durch langjähriges Rauchen werden die Schleimhäute mit den erregerabwehrenden Flimmerhärchen durch teerhaltige Stoffe des Tabakrauchs zerstört, sodass Erreger und Feinstäube bis in die tiefen Lungenabschnitte vordringen und dort Schaden anrichten können.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Wer sich entscheidet, mit dem Rauchen aufzuhören, entscheidet sich für ein gesünderes Leben. Der Rauchstopp verringert das Risiko für Lungenkrebs und COPD, aber auch zahlreiche weitere Erkrankungen und erhöht damit die Lebensqualität. Die BZgA unterstützt Raucherinnen und Raucher mit qualitätsgeprüften und kostenfreien Angeboten beim Rauchstopp. Viele der Aufhörwilligen nutzen aktuell vermehrt unsere digitalen und telefonischen Beratungsangebote auf dem Weg zum Rauchausstieg.“

Auf www.rauchfrei-info.de bietet die BZgA ein Online-Ausstiegsprogramm mit täglichen Informationen und Tipps, wie der Rauchstopp gelingen kann. Speziell geschulte ehrenamtliche rauchfrei-Lotsinnen und -Lotsen unterstützen und begleiten individuell auf dem Weg zum Nichtrauchen. Sie sind ehemalige Raucherinnen und Raucher, die ihren Rauchstopp erfolgreich bewältigt haben und mit ihren Erfahrungen zum Durchhalten motivieren. Ein Chat bietet die Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung und zum Austausch. Neben den Online-Angeboten bietet die BZgA unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8 31 31 31 eine qualifizierte Telefonberatung zum Rauchstopp.

Die BZgA informiert zu den Risiken des Rauchens im Kontext des Coronavirus unter:
www.rauchfrei-info.de/informieren/rauch ... it/corona/
Unterstützungsangebote der BZgA für den Rauchstopp
• Telefonische kostenfreie Beratung zur Rauchentwöhnung: Rufnummer 0 800 8 31 31 31
• Online-Angebote auf www.rauchfrei-info.de:
Online-Ausstiegsprogramm: Infos, Tipps und tägliche E-Mail. Ergänzt wird das Online-Ausstiegsprogramm durch die Möglichkeit einer persönlichen Unterstützung und Beratung durch die rauchfrei-Lotsinnen & -Lotsen, die beim Rauchstopp online begleiten.
• START-Paket zum Nichtrauchen mit der Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“, einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen unterstützenden Materialien.

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
50819 Köln
Fax: 0221/8992257
E-Mail: bestellung@bzga.de
www.bzga.de/infomaterialien/
________________________________________
Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle@bzga.de
https://www.bzga.de
https://twitter.com/bzga_de
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Huml wirbt für konsequenten Verzicht auf das Rauchen - Bayerns Gesundheitsministerin zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Beitrag von WernerSchell » 31.05.2020, 06:12

Huml wirbt für konsequenten Verzicht auf das Rauchen - Bayerns Gesundheitsministerin zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai für einen konsequenten Verzicht auf das Rauchen. Huml betonte am Sonntag: "Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. In Bayern sterben jedes Jahr mindestens 15.000 Menschen an den Folgen des Rauchens! Nur durch einen konsequenten Verzicht auf Zigaretten lassen sich zahlreiche Erkrankungen vermeiden."
Huml, die approbierte Ärztin ist, unterstrich: "Tabakkonsum verursacht nicht nur Lungenkrebs und andere Krebserkrankungen, sondern schädigt nahezu jedes Organ im Körper, besonders das Herz-Kreislaufsystem und die Atemwege." Sie ergänzte: "Raucherinnen und Raucher, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infizieren, haben Experten zufolge offenbar ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung Covid-19. Ob sie sich auch häufiger mit dem neuartigen Coronavirus anstecken, ist aktuell noch nicht klar. Allerdings kann Rauchen das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte erhöhen."

Das neuartige Coronavirus wiederum greift ebenfalls das Atemwegssystem an. Möglicherweise führt Rauchen dazu, dass die Abwehrkräfte der Lunge geschwächt werden, sodass sie die neuartigen Coronaviren weniger gut bekämpfen können (https://www.rauchfrei-info.de/informier ... it/corona/).

In Bayern sterben nach Einschätzung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) pro Jahr mindestens 15.000 Menschen vorzeitig infolge von Tabakkonsum. Im Jahr 2018 sind insgesamt 5.171 Menschen in Bayern an Lungenkrebs verstorben. Darunter waren 3.240 Männer und 1.931 Frauen. Im Jahr 2017 wurden rund 5.900 Neuerkrankungen verzeichnet, davon entfielen knapp zwei Drittel auf Männer.
Die Ministerin erläuterte: "Mehr als 80 Prozent der Lungenkrebsfälle sind durch das Rauchen verursacht. Bei den Männern in Bayern ist Lungenkrebs die häufigste krebsbedingte Todesursache, bei Frauen die zweithäufigste."

Huml verwies aber auch auf einen merklichen Rückgang bei den Raucherquoten in den letzten Jahren: "Es ist erfreulich, dass die Zahl der Raucher seit einigen Jahren deutlich zurückgeht. Diese Entwicklung trifft sowohl auf Erwachsene als auch auf Kinder und Jugendliche zu. Bundesweit hat Bayern zusammen mit dem Saarland die niedrigste Raucherquote." Konkret sank die Raucherquote in Bayern bei den 15- bis 29-Jährigen von 29,1 Prozent im Jahr 2009 auf 21,7 Prozent im Jahr 2017.

Die Ministerin betonte: "Das bayerische Gesundheitsministerium wird auch künftig nicht nachlassen, mit Präventionskampagnen insbesondere Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Rauchens zu schützen. Dies schließt auch das Rauchen von Wasserpfeifen und E-Zigaretten ein."
So beteiligten sich an dem vom bayerischen Gesundheitsministerium geförderten Nichtraucherwettbewerb "Be Smart - Don't Start!" im 21. Jahr der Durchführung 1.018 Klassen und somit über 26.000 Schülerinnen und Schüler in Bayern. Das Gesundheitsministerium fördert dieses Projekt mit rund 25.000 Euro pro Jahr.

Quelle: Pressemitteilung vom 31.05.2020
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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