Psychische Gesundheit und Arbeit - BKK GESUNDHEITSREPORT 2019

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Psychische Gesundheit und Arbeit - BKK GESUNDHEITSREPORT 2019

Beitrag von WernerSchell » 05.12.2019, 17:43

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Psychische Gesundheit und Arbeit

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Psychische Erkrankungen sind in die Arbeitswelt ein zunehmend bedeutsames Thema: Die auf diese Krankheitsart zurückzuführenden Fehlzeiten der Beschäftigten sind zwar stetig gestiegen – allerdings gegenläufig zu Ergebnissen aus großen Bevölkerungsstudien, die keine Zunahme der Prävalenz von psychischen Erkrankungen in den vergangenen Jahren feststellen. Gleichzeitig wandelt sich die Arbeitswelt in vielen Bereichen, was neue Anforderungen besonders an die psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten stellt.

Gründe genug also, im Schwerpunktthema des BKK Gesundheitsreports psychische Belastungen und Erkrankungen insbesondere im Arbeitskontext in den Fokus zu rücken, aber auch psychisch gesunderhaltende bzw. gesundheitsförderliche Faktoren zu benennen. Um dem nachzugehen, wird in dieser, mittlerweile 43. Ausgabe des BKK Gesundheitsreports die gesundheitliche Lage der BKK Versicherten im Allgemeinen sowie anhand von zusätzlichen Sonderanalysen speziell in Hinblick auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten betrachtet. Außerdem erweitern und bereichern wieder Beiträge zahlreicher Gastautoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis den BKK Gesundheitsreport mit ihrer Expertise zum Schwerpunktthema. Es wird aufgezeigt, wo Handlungsbedarf in punkto psychische Gesundheit in der Arbeitswelt besteht, aber auch welche Lösungsansätze für die Gestaltung von gesunder Arbeit bereits bestehen.

BKK GESUNDHEITSREPORT 2019 Doswnload > https://www.bkk-dachverband.de/fileadmi ... _eBook.pdf

Quelle und weitere Informationen:
https://www.bkk-dachverband.de/publikat ... eport.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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BKK-Gesundheitsreport 2019: Psychische Gesundheit und Arbeit

Beitrag von WernerSchell » 05.12.2019, 17:47

Deutsche Gesellschaft
für Psychiatrie und Psychotherapie,
Psychosomatik und Nervenheilkunde


BKK-Gesundheitsreport 2019: Psychische Gesundheit und Arbeit

Menschen mit psychischen Erkrankungen werden in Deutschland überdurchschnittlich häufig krankgeschrieben. Der heute zum Thema „Psychische Gesundheit und Arbeit“ von der BKK vorgelegte Gesundheitsreport 2019 macht deutlich: Mehr als 15 % der AU-Tage werden bei BKK-Versicherten durch eine psychische Erkrankung verursacht. Damit bilden sie unter den hier Versicherten die drittgrößte Ursache für Fehlzeiten. Für die DGPPN ein alarmierendes Signal. Sie verweist angesichts der Ergebnisse auf die vielfältigen Angebote der Prävention, Teilhabe und Rehabilitation für Betroffene. Da regelmäßige Berufstätigkeit sich positiv auf den Krankheitsverlauf und die Lebenszufriedenheit auswirkt, ist jede Seite zu mehr Anstrengungen bei der Gesundheitsförderung von Beschäftigten dringend aufgerufen.
Der heute vorgestellte Gesundheitsreport der BKK verdeutlicht einmal mehr die schwerwiegenden Auswirkungen einer psychischen Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit. Über 15 % der AU-Tage werden durch eine psychische Erkrankung verursacht, was sie zur drittgrößten Ursache unter den BKK-Versicherten macht. Hinzu kommt, dass psychische Krankheiten mit 37 Tagen je Fall die längste Falldauer von allen Krankheitsarten haben. Der Anstieg der Fehltage aufgrund psychischer Störungen hält somit unvermindert seit Jahren an.

Für die DGPPN sind die im BKK-Gesundheitsreport vorgestellten Zahlen und Ergebnisse erneut ein Alarmzeichen. Sie zeigen nachdrücklich die gesamtgesellschaftliche Relevanz des Themas und die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen auf. Der Schlüssel zur Vermeidung von AU-Fällen und auch Frühverrentungen liegt aus Sicht der Fachgesellschaft in der Stärkung von Präventionsmaßnahmen, einer rechtzeitigen und bedarfsgerechten Therapie und einer effektiven Rehabilitation von psychischen Erkrankungen. Hierzu sollten Konzepte wie das Supported Employment, das Betroffene darin unterstützt, möglichst schnell wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, noch stärker gefördert und flächendeckend umgesetzt werden. Ein Positionspapier der DGPPN ist dazu in Vorbereitung.

Arbeitgeber sind angesichts veränderter Arbeitsbedingungen aufgefordert, umzudenken und die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten mit geeigneten Arbeitsplätzen zu fördern. Doch auch Betroffene und alle in der psychiatrischen Versorgung Tätigen tragen Verantwortung für berufliche Teilhabe. Das bedeutet, dass auch die sektoren- und settingübergreifende Zusammenarbeit aller Leistungserbringer endlich realisiert werden muss. Unabdingbar sind außerdem verbindliche Voraussetzungen für die Vernetzung und Kooperation über die verschiedenen Sektoren und Sozialgesetzbücher hinweg.

Mehr Informationen > https://www.dgppn.de/schwerpunkte/arbei ... lhabe.html
DGPPN-Leitlinie "Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen" > https://www.dgppn.de/presse/pressemitte ... rapie.html
TheraPart Wissensplattform > https://www.thera-part.de/
Teilhabekompass für Berufliche Teilhabe I und für Soziale Teilhabe II > https://www.teilhabekompass.de/

Quelle: Pressemitteilung vom 05.12.2019
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10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-11
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Psychische Gesundheit und Arbeit - BKK GESUNDHEITSREPORT 2019

Beitrag von WernerSchell » 15.12.2019, 07:19

Deutsches Ärzteblatt vom 05.12.2019:
BKKen fordern mehr Aktivitäten von Unternehmen zum Erhalt der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter
Berlin – Der Anstieg der Arbeitsunfähigkeits(AU)-Tage aufgrund psychischer Störungen hält bei BKK-versicherten Arbeitnehmern unverändert an: sie haben sich seit 2008 mit 129 % mehr als verdoppelt. „Psychische Erkrankungen haben mit aktuell... [mehr] > http://170770.eu1.cleverreach.com//c/31 ... 975-q21uwq
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https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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