Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 03.12.2018

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 03.12.2018

Beitrag von WernerSchell » 27.11.2018, 10:22

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 03.12.2018

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Dass die Würde, die persönlichen Rechte und das persönliche Wohlergehen jeden Menschen betreffen, soll am 03. Dezember 2018 mit dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erinnert werden. Zum Abschluss der Jahrzehnts der Menschen mit Behinderungen haben die Vereinten Nationen (UNO) diesen Gedenk- und Aktionstag ausgerufen. Der Tag ist auch noch als Internationaler Tag der Behinderten bekannt, da dies bis 2007 die offizielle Bezeichnung war.

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen werden Organisationen dazu aufgerufen, sich den Belangen und Problemen behinderter Menschen zu widmen und diese publik zu machen. Des Weiteren sollen Veranstaltungen organisiert werden, bei denen Menschen mit Behinderungen und ihre Bedürfnisse für eine nachhaltige Lebensgrundlage im Mittelpunkt stehen. Die Beiträge Behinderter für die Gesellschaft sollen gefeiert und die Umsetzung internationaler Normen und Standards gefördert werden.

1981 rief die UNO das Jahr der Behinderten aus, um auf Menschen mit Behinderung sowie deren Anliegen aufmerksam zu machen. Die Ideen und Maßnahmen dieses Jahres wurden von 1983 bis 1993 in der Dekade der behinderten Menschen weitergeführt. Die UNO initiierte den Internationalen Tag der Behinderten am 3. Dezember 1992, woraufhin er 2003 erstmals gefeiert wurde. Der Tag soll jährlich das Bewusstsein der Menschen zu dieser Thematik wach halten.

Sobald die Teilnahme an einem gesellschaftlichen Leben durch körperliche, geistige oder seelische Einschränkungen erschwert ist, wird von einer Behinderung gesprochen. Diese Einschränkungen können sich auf körperliche Funktionen, geistige Fähigkeiten oder die seelische Gesundheit beziehen. Die Weltgesundheitsorganisation definiert die Behinderung folgendermaßen: Mängel oder Abnormitäten der Körperfunktionen und -strukturen; Funktionsbeeinträchtigungen aufgrund von Schädigungen, die Alltagssituationen behindern. Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen soll auf entsprechende Nachteile betroffener Person aufmerksam machen. Der Text "Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Quelle: http://www.kleiner-kalender.de/event/ta ... 0130c.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Welttag der Menschen mit Behinderung am 3.12: High Tech für ein leichteres Leben

Beitrag von WernerSchell » 28.11.2018, 06:59

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Welttag der Menschen mit Behinderung am 3.12: High Tech für ein leichteres Leben

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Selbstbestimmtes Training für Gehör und Stimme. Copyright: Hibbeler/HörTech gGmbH

Menschen mit Behinderung haben in der Freizeit und am Arbeitsplatz häufig mit Benachteiligungen zu kämpfen, die ihnen gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen und beruflichen Alltag erschweren. Wissenschaftler an Forschungsinstituten der Zuse-Gemeinschaft arbeiten in zahlreichen Projekten daran, Innovationen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die Erleichterungen und Lebensqualität bringen.

Berlin, 26. November 2018. Der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember folgt 2018 dem Leitspruch: „Menschen mit Behinderung ermächtigen sowie Inklusion und Gleichheit sicherstellen.“ Getreu diesem Motto bringen Innovationen aus den Instituten der Zuse-Gemeinschaft mehr Teilhabe für benachteiligte Menschen – und bedienen sich dabei digitaler Technologien. In Deutschland leben laut Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen.

Selbst schließenden Schuh per Smartphone bedienen
Medizintechnik ist ein wichtiger Branchenschwerpunkt vieler Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft. Damit auch körperlich eingeschränkte Menschen gut zu Fuß bleiben, hat das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens (PFI) einen selbst schließenden Schuh entwickelt. Bei der erfolgreichen Entwicklung ging es darum, die Selbständigkeit, Sicherheit und Mobilität älterer und bewegungseingeschränkter Menschen zu erhöhen. Der Schuh schließt, ohne dass der Mensch Hand anlegen muss. Ein Näherungssensor initialisiert den Schließvorgang, sobald der Fuß in den Schuh geschlüpft ist. Wahlweise kann auch eine Steuerung per Smartphone und App erfolgen. Das manuelle Schnüren des Schuhs entfällt und der Schuh lässt sich ohne fremde Hilfe an- und ausziehen. Bei längeren Sitzphasen kann die Schnürung so programmiert werden, dass sie sich lockert, um sich beim Aufstehen dann ebenfalls wieder automatisch zu straffen.

Besser hören und sprechen
Um ein digitales Stimm- und Aussprachetraining für hochgradig Hörgeschädigte geht es im BMBF-geförderten Forschungsprojekt Theresiah der HörTech gGmbH aus Oldenburg, die das Projekt mit Partnern durchführt. Es richtet sich insbesondere an Menschen, die über ein Cochlea-Implantat (CI) verfügen, eine Hörprothese, die den Hörnerv unmittelbar elektrisch stimuliert. Die Patienten sollen selbstbestimmt und mit hoher Trainingsfrequenz Übungen z.B. zu Hause oder abseits klinischer Therapiezeiten durchführen können. Das ist trotz der Hörpro¬these nötig, da Menschen, die in jungen Jahren ertauben oder taub auf die Welt kommen, ihre eigene Stimme nicht so wahrnehmen, wie es Menschen mit gesundem Gehör tun. Im Projekt der HörTech sollen die Menschen das sogenannte auditorische Feedback der eigenen Stimme bekommen, um eine gute Aussprache zu erzielen.

Inklusion am Arbeitsplatz
Wie wichtig technische Innovationen zur Integration behinderter Menschen sein können, macht ein Blick in die Statistik deutlich. Mehr als zwei von fünf der schwerbehinderten Menschen in Deutschland sind laut Bundesagentur für Arbeit im erwerbsfähigen Alter. Einen Schritt für Inklusion am Arbeitsplatz hat die Schubs GmbH aus Hameln getan. Das Unternehmen hat einen digitalen Assistenten für die Schaltschrankmontage entwickelt. Ein Beamer projiziert den Bauplan direkt auf die Montageplatte des Schaltschranks. Der Werker nimmt sich ein Bauteil, hält es unter einen Scanner – und schon wird direkt im Schrank die Stelle angezeigt, an der er es befestigen muss. Die Mitarbeiter müssen keine Stücklisten mehr vergleichen und abhaken – das übernimmt der digitale Assistent. Ingenieure der IPH Hannover gGmbH, einem Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, entwickelten für Schubs einen Softwaredemonstrator, der sich intuitiv bedienen lässt, und stellten die Hardware zusammen.

Schlüssel zum Erfolg
„Die Ergebnisse der Forschung unserer Institute in Kooperation mit Partnern aus Unternehmen zeigen, wie erfolgreicher Transfer von der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft gelingt – zum Nutzen breiter gesellschaftlicher Gruppen, so auch behinderter Menschen. Die sinnvolle Nutzung digitaler Technologien ist dabei häufig ein Schlüssel zum Erfolg“, erklärt die Geschäftsführerin der Zuse-Gemeinschaft, Dr. Annette Treffkorn.

Anhang
attachment icon PM der Zuse-Gemeinschaft: Forschen für ein leichteres Leben > https://idw-online.de/de/attachment67391

Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2018
Alexander Knebel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zuse-Gemeinschaft
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 03.12.2018

Beitrag von WernerSchell » 03.12.2018, 07:18

Die Medien berichten zum Tag der Menschen mit Behinderung, u.a. die Rheinische Post
> https://rp-online.de/inklusion/

Menschen mit Behinderungen mögen vor allem eines nicht: wenn man sie wie Menschen mit Behinderungen behandelt. Was vielen fehlt, sind Begegnungen auf Augenhöhe und ein entkrampfter, schlicht normaler Umgang. Und auch der Staat hat zu lange zugelassen, dass für Menschen mit und ohne Behinderungen nicht die gleichen Chancen gelten. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung haben wir deshalb mit der „Aktion Mensch“ einen besonderen Schwerpunkt auf dieses Thema gelegt und uns im Land umgesehen, wie das Miteinander funktioniert. Martina Stöcker (> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens ) hat eine Wohngemeinschaft für geistig Behinderte in Dinslaken besucht, Tim Kronner (> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens ) hat mit einem querschnittsgelähmten Online-Redakteur in einem Remscheider Betrieb gesprochen. Und im Essener Verein SV 1920 Teutonia Überruhr sitzt ein Junge im Rollstuhl im Tor. Gianni Costa und Jessica Balleer (> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens ) waren vor Ort. Meinen Kommentar zu unserem Schwerpunktthema lesen Sie hier. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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