Pflegebedarfsplanung für den Rhein-Kreis Neuss

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Kreissozialausschuss sprach sich für dezentrale Kurzzeitpflege aus

Beitrag von WernerSchell » 17.09.2018, 09:49

Kreissozialausschuss sprach sich für dezentrale Kurzzeitpflege aus

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Bildtext: Mehr als 200 leere Heimpflegeplätze gibt es aktuell im Rhein-Kreis Neuss
Foto: GettyImages_697886924

Rhein-Kreis Neuss. Zurzeit sind mehr als 200 Pflegebetten im Rhein-Kreis Neuss leer, allein 25 im Bereich der Stadt Neuss. Diese Zahl hat die Heimaufsicht des Kreissozialamtes jetzt im Sozial- und Gesundheitsausschuss vorgelegt. Kreisdirektor Dirk Brügge machte im Ausschuss deutlich: „Angesichts dieser Zahlen brauchen wir keine neuen Pflegeheime. Wir setzen uns dafür ein, dass die Menschen dort versorgt werden, wo sie leben.“
In der vom Rhein-Kreis Neuss entwickelten Heimfinder-App, die im Internet unter heimfinder.rhein-kreis-neuss.de aufgerufen werden kann, werden allerdings nur wenige freie Plätze angezeigt. Dies begründete Brügge so: „Die zurzeit 200 unbesetzten Pflegeplätze können nicht angeboten werden, weil die Pflegeheime zu wenig Personal haben. Der Arbeitsmarkt gibt das in den Heimen benötigte Pflegepersonal im Moment gar nicht her.“
Dies wird auch in dem Bericht deutlich, den das Kreissozialamt den Ausschussmitgliedern vorgelegt hatte. „Die Heimaufsicht hat aktuell mit fünf Betreibern abgesprochen, dass diese nur dann neue Bewohner aufnehmen, wenn sie genügend Personal zur Verfügung haben. In einem weiteren Fall hat der Rhein-Kreis Neuss einen Aufnahmestopp erlassen“, heißt es in dem Bericht. Deshalb stünden die 200 vorhandenen Pflegeplätze für die Versorgung der Bevölkerung nicht zur Verfügung.
Mit Blick auf Kommunen im Kreis, die weitere Pflegeeinrichtungen genehmigen wollen, sagte Dirk Brügge: „Das Wachstum neuer stationärer Pflegeplätze muss parallel mit der sich langsam und stetig verlaufenden Zunahme des Bedarfs der Bevölkerung erfolgen und sollte mit den am Arbeitsmarkt verfügbaren Personalressourcen möglichst im Einklang stehen.“
Der Kreis habe kein Interesse daran, alte Menschen aus ihrem sozialen Umfeld herauszureißen und zum Umzug in eine andere Kommune zu bewegen.
Zum Hintergrund: In den letzten Jahren ist die Zahl der stationären Pflegeplätze im Rhein-Kreis Neuss enorm gestiegen. Ende 2011 gab es im Kreis noch 3 287 Plätze; fünf Jahre später waren es bereits 4 000. Dazu Kreisdirektor Dirk Brügge: „Wir haben bereits vor Jahren davor gewarnt, dass mit einer Zunahme der Kapazitäten flächendeckend mit einem Qualitätseinbruch in der Pflege gerecht werden muss. Der Kreis spreche sich vor diesem Hintergrund gegen eine sprunghafte Zunahme zusätzlicher Plätze aus, denn, so Brügge: „Alleine der Kreis ist es, der nachher die Fehler als Heimaufsicht ausbügeln muss.“
Einig waren sich die Kreispolitiker darüber, dass nicht nur bei der Lang-zeitpflege, sondern auch bei der Kurzzeitpflege ein dezentrales Konzept verfolgt werden solle. „Wir wollen auch in Zukunft Kurzzeitpflege flächendeckend anbieten“, so der Konsens. Zum Hintergrund: In der Stadt Neuss gibt es Überlegungen, ein Kurzzeitpflegehaus mit bis zu 80 Plätzen entstehen zu lassen.
„Solch eine große Einrichtung ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll“, fasste Sozialdezernent Dirk Brügge zusammen. „In einem bereits erfolgten Austausch ist vereinbart worden, dass es vertiefende Gespräche mit der Neusser Sozialverwaltung zu dieser Frage geben soll.“ Er wies darauf hin, dass der Kreis zwar ein dezentrales Konzept verfolge und dazu der Kontakt mit den Kommunen wichtig sei. „Wir hören uns gerne die Vorstellungen der Städte und Gemeinden an, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten“, sagte Brügge. Darüber hinaus befinde sich die Heimaufsicht des Kreises im engen Gespräch mit den Pflegeeinrichtungen, um reine Kurzzeitpflege flächendeckend anbieten zu können. Dazu berichtet Marcus Mertens, Leiter der Heimaufsicht: „Drei Pflegeeinrichtungen haben bereits positive Rückmeldungen gegeben, so dass dort hoffentlich in Zukunft neben der Dauerpflege auch solitäre Kurzzeitpflege entstehen kann.“

Quelle: Rhein-Kreis Neuss
PRESSEMITTEILUNG NR. 497/2018
Datum: 17.08.2018
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Pflegebedarfsplanung für den Rhein-Kreis Neuss

Beitrag von WernerSchell » 17.09.2018, 10:04

Zu der Pressemitteilung des Rhein-Kreises Neuss vom 17.09.2018 ergibt sich folgende Anmerkung:

Der Sozialausschuss des Rhein-Kreises Neuss sprach sich für eine dezentrale Kurzzeitpflege aus. Pro Pflege … hält es für dringend erforderlich, die stationäre und ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Blick auf die demografische Entwicklung JETZT nachhaltig zu sichern. Vielfältige Handlungserfordernisse sind offensichtlich. Alle Verantwortlichen im Rhein-Kreis Neuss sollten daher für den regionalen Pflegebedarf einen "Masterplan Pflege" entwickeln.
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Pflegebedarfsplanung für den Rhein-Kreis Neuss

Beitrag von WernerSchell » 27.11.2018, 07:27

Rhein-Kreis Neuss
PRESSEMITTEILUNG NR. 643/2018
Datum: 26.11.2018


Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter im Kreishaus Grevenbroich

Rhein-Kreis Neuss. An der 11. Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss nahm jetzt ein besonderer Gast teil. Mit den Worten „Hallo, ich heiße Pepper und ein humanoider Roboter“ kündigte sich der 1,20 Meter große Roboter an. Pepper zeigte, dass er Sätze verstehen, Sprache wiedergeben und Gesichter erkennen kann und damit in Zukunft zum Beispiel Pflegepersonal entlasten kann. Forscher sind sich darüber einig, dass Roboter in Zukunft Pflegekräften unterstützen, aber nicht ersetzen könnten.
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte die Teilnehmer der Konferenz und dankte den Akteuren für ihr Engagement in Sachen Gesundheit und Pflege im Rhein-Kreis Neuss. Privatdozent Dr. Dan Meila vom Johanna-Etienne-Krankenhaus stellte die so genannte interventionelle Neuroradiologie vor. In einem Einzugsgebiet von rund 500.000 Menschen versorgt das Neusser Krankenhaus als regionales Zentrum rund 1 500 Schlaganfallpatienten pro Jahr. Mit Hilfe von minimal-invasiven Katheter-Eingriffen können zum Beispiel Blutgerinnsel im Gehirn beim Schlaganfall entfernt werden. „Bei einem Schlaganfall durch ein Aneurysma ist in rund 20 Prozent der Fälle eine Hirnblutung die Ursache. Bei rund 3 bis 6 Prozent der Bevölkerung sind diese ´tickenden Zeitbomben´ Zufallsbefunde“, erläuterte Meila.
Auf der Agenda der Konferenz stand auch ein Bericht über den aktuellen Sachstand der örtlichen Planung nach dem Altenpflegegesetz NRW. Geplant ist zum Beispiel, Pflegepersonal zu gewinnen und eine lokale Agenda mit den vor Ort tätigen Partner zu erarbeiten. Die Kreisverwaltung organisiert einen ersten „Runden Tisch Pflegeausbildung“ am 31. Januar 2019 im Kreishaus Grevenbroich. Marcus Mertens vom Kreissozialamt berichtete, dass die Planung der Kreise und kreisfreien Städte die Bestandsaufnahme der Angebote umfasst. Dabei soll festgestellt werden, ob qualitativ und quantitativ ausreichend Altenpflegeplätze zur Verfügung stehen. Außerdem geht es um die Frage, was getan werden muss, um Angebote zu schaffen, zu sichern und weiterzuentwickeln.
Abschließend stellte Simone Heil von der Graf-Recke-Stiftung die sozialpsychiatrische Versorgung vor. Norbert Bläsing, Leiter der Drogen- und Jugendberatung in Neuss, informierte über die Arbeit seiner Einrichtung.
Die nächsten Konferenzen finden im nächsten Jahr am 15. Mai und 6. November statt.

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Pflegebedarfsplan für die Stadt Neuss - Absage an ein reines Kurzzeitpflegehaus

Beitrag von WernerSchell » 26.01.2019, 07:41

Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 26.01.2019:
Pflegebedarfsplan für die Stadt Neuss
Absage an ein reines Kurzzeitpflegehaus

Neuss Die Stadt hatte den Kreis für sein Pflegebedarfskonzept kritisiert. In einem Spitzengespräch konnten aber offensichtlich keine Veränderungen erreicht werden. Es bleibt auch bei nur drei zusätzlichen Pflegeheimen bis 2030.
Von Christoph Kleinau
Der Kreis rückt von seiner Ansicht nicht ab, dass ein reines Kurzzeitpflegehaus mit bis zu 80 Plätzen, wie es die Stadt gerne in Anbindung an das Lukaskrankenhaus errichten will, nicht sinnvoll ist. Daran hat auch ein von langer Hand vorbereitetes Spitzengespräch von Sozialdezernent Ralf Hörsken mit Kreisdirektor Dirk Brügge am vergangenen Mittwoch nichts geändert. „Eine solche Einrichtung können wir uns nicht vorstellen“, betont Brügge, der die Wohnortnähe gerade bei diesem Modell wichtig nennt.
... (weiter lesen unter) ... https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... id-3588240

INFO
Fachtagung klärt Bedarf für „Junge Pflege“
Stationäre Pflege In Neuss werden in 14 Heimen 1223 Plätze angeboten.
Tagespflege In vier Häusern werden 70 Plätze vorgehalten.
Kurzzeitpflege In Neuss gibt es elf reine Kurzzeitpflegeplätze, sowie 46 „eingestreute“, die auch anders genutzt werden könnten.
Junge Pflege Ob der Bedarf mit aktuell kreisweit 17 Plätzen für unter 60-Jährige gedeckt wird, sollen ein Gutachten und eine Fachtagung klären helfen.
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Mehr pflegebedürftige Menschen im Rhein-Kreis Neuss

Beitrag von WernerSchell » 22.02.2019, 18:14

Rhein-Kreis Neuss
Mehr pflegebedürftige Menschen in unserem Kreis

Im Rhein-Kreis Neuss gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen. Nach Angaben der Landesstatistiker waren es Ende des vorletzen Jahres über 19.000. Im Jahr 2011 waren es noch knapp 7.000 weniger. Das bedeutet einen Anstieg um fast 60 Prozent. Laut der Krankenkasse IKK classic werden etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen in unserem Kreis zu Hause betreut - in der Regel durch Verwandte. Durch den demografischen Wandel würde die Zahl der potentiellen Betreuer aber immer weiter abnehmen.
Quelle: NE-WS 89.4 Lokalnachrichten vom 22.02.2019 > https://www.news894.de/aktuell/lokale-n ... 10249.html
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Kreissozialausschuss beschließt Pflegebedarfsplan - Neue Senioreneinrichtung in Kaarst nötig

Beitrag von WernerSchell » 31.05.2019, 12:37

Rhein-Kreis Neuss
PRESSEMITTEILUNG NR. 332/2019
Datum: 31.05.2019


Kreissozialausschuss beschließt Pflegebedarfsplan
Neue Senioreneinrichtung in Kaarst nötig


Rhein-Kreis Neuss. Die Entwicklung des Bedarfs an Pflegeplätzen für Senioren war jetzt zentrales Thema im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Rhein-Kreises Neuss. Mit einstimmigem Votum beschloss das Fachgremium einen aktualisierten Pflegebedarfsplan, der die Bedarfslagen in den acht kreisangehören Kommunen erstmals getrennt betrachtet.

Die 2014 vom Gesetzgeber ermöglichte „Verbindliche Bedarfsplanung“ schreibt fest, dass Betreiber für zusätzlich entstehender Pflegeplätze eine Bedarfsbestätigung des Kreises brauchen, wenn sie später ihre Investitionskosten mit den Trägern der Sozialhilfe abrechnen wollen. Die Steuerung war im Rhein-Kreis Neuss notwendig geworden, weil durch das ungeregelte Wachstum in den Jahren vor der Gesetzesänderung insbesondere im südlichen Kreisgebiet ein deutliches Überangebot entstanden war.

Die „Verbindliche Bedarfsplanung“ des Kreises wird jährlich mit neuesten Zahlen der Pflegestatistik erstellt. Die jüngste Prognose zeigt einen erheblichen Fehlbedarf in Kaarst, so dass hier die Notwendigkeit für ein weiteres Haus mit 80 Betten anerkannt wird. „Damit machen wir den Weg für ein neues Gebäude frei, das nach unseren Daten zum Zeitpunkt der Fertigstellung auch personell bestückt werden kann; denn neue Häuser sind nur zielführend, wenn sie nachher nicht wegen Personalmangels leer stehen“, erklärte Kreisdirektor Dirk Brügge.

Dirk Brügge2.jpg
Dirk Brügge2.jpg (934.48 KiB) 6128 mal betrachtet
Bildtext: Kreisdirektor Dirk Brügge sieht Bedarf für eine neue Pflegeeinrichtung in Kaarst
Foto: A. Baum / Rhein-Kreis Neuss


In den übrigen Kommunen werde für die nächsten drei Jahre kein Bedarf für neue Pflegeplätze gesehen. „Mit Blick auf die weitere Zukunft ist es aber insbesondere für Neuss zu begrüßen, wenn im Rahmen der Stadtentwicklung schon jetzt Planungen angestoßen werden, wo zukünftig neue Pflegeeinrichtungen verortet werden sollen und das erforderliche Planungsrecht geschaffen wird“, blickt Brügge voraus.

Damit der neue Pflegebedarfsplan wirksam wird, muss ihn der Kreistag in seiner Sitzung am 26. Juni noch bestätigen. Zuletzt hatte der Kreis 2015 eine Bedarfsbestätigung für 40 zusätzliche Plätze in Neuss ausgesprochen, um ein Neubauprojekt in Neuss-Norf zu ermöglichen.

Quelle: Pressemitteilung vom 31.05.2019
Reinhold Jung
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Senioren in Sorge - In Düsseldorf fehlen gut 1000 Pflegeplätze

Beitrag von WernerSchell » 07.06.2019, 06:39

Die Rheinische Post berichtet am 07.06.2019:
Senioren in Sorge
In Düsseldorf fehlen gut 1000 Pflegeplätze

... > https://rp-online.de/nrw/staedte/duesse ... d-39278155

Anmerkung:
Da die Stadt Düsseldorf am Rhein-Kreis Neuss angrenzt, muss m.E. die Pflegeplanung der gesamten Region in den Blick genommen werden. Es gibt offensichtlich bei der Heimplatzsuche von Neussern auch immer einen Blick nach Düsseldorf und umgekehrt. Bei einer Gesamtbetrachtung fehlen zahlreiche Pflegeplätzen. - Werner Schell
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Fachstudie „Junge Pflege im Rhein-Kreis Neuss“

Beitrag von WernerSchell » 08.08.2019, 08:20

Fachstudie „Junge Pflege im Rhein-Kreis Neuss“

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Im Zusammenhang mit der Durchführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-Westfalen (APG NRW) hat der Rhein-Kreis Neuss Ende 2017 eine „Örtliche Planung“ nach § 7 APG erarbeitet, die zahlreiche Handlungsempfehlungen enthält. Im Rahmen der Umsetzungsphase. wurde nun die Erstellung einer Fachstudie „Junge Pflege im Rhein-Kreis Neuss“ in Auftrag gegeben. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hatte im Rahmen einer Expertenanhörung Gelegenheit, zu den inhaltlichen Themen bzw. zu den Handlungsanforderungen im Rhein-Kreis Neuss Stellung zu nehmen. Die Ergebnisse der in Vorbereitung befindlichen Studie sollen Ende 2019 in einer Expertenrunde vorgestellt und diskutiert werden. Dabei wird sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk erneut einbringen können. - Werner Schell

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Hausärzte wünschen sich Weiterführung der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe

Beitrag von WernerSchell » 21.11.2019, 07:32

Deutsches Ärzteblatt vom 20.11.2019:
Hausärzte wünschen sich Weiterführung der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe
Düsseldorf – Auf den Unterstützungsbedarf von pflegenden Angehörigen hat der Hausärzteverband Nordrhein hingewiesen. „Diese oft ehrenamtliche Tätigkeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil in unserem Pflege- und Gesundheitssystem“, sagte der erste... [mehr] > http://170770.eu1.cleverreach.com//c/31 ... 975-q1a3t1
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Was passiert eigentlich, wenn man mit Mitte 30 ein Pflegefall wird?

Beitrag von WernerSchell » 16.07.2020, 06:58

Was passiert eigentlich, wenn man mit Mitte 30 ein Pflegefall wird? Wie Claudia Hauser in ihrer Reportage berichtet, führt der Weg für viele Betroffene in Senioreneinrichtungen, obwohl sie eigentlich dafür noch viel zu jung sind. Lars Rembold, ein früherer Feuerwehrmann, dem dieses Schicksal widerfahren ist und der in dem Artikel vorkommt, hat eine klare Antwort: „Ich denke immer positiv.“ > https://newsletter.rp-online.de/d?o0bsk ... deswestens
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