"Jede Beschwerde hilft" / Wie Konflikte in einer Pflegeeinrichtung am besten gelöst werden
Baierbrunn (ots) - Wenn Angehörige von Heimbewohnern an der Pflege etwas auszusetzen haben, sollen sie dies zuallererst der Heimleitung gegenüber ansprechen. Dazu rät die Rechtsanwältin Katrin Markus im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Markus, die auch Geschäftsführerin der BIVA (Bundesinteressenvertretung der Nutzer von
Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.) ist, empfiehlt erst dann die Heimaufsicht oder die BIVA einzuschalten, wenn eine Verständigung zwischen Heimleitung und Angehörige nicht möglich ist. Adresse und Telefonnummer der Heimaufsicht muss im Heimvertrag angegeben sein. Ein gutes Heim zeichne sich auch dadurch aus, dass es mit Kritik positiv umgehe. Jede Beschwerde sei hilfreich und ein kostenloser Rat zur Qualitätsverbesserung. Wie häufig es zu Auseinandersetzungen kommt, darüber gebe es keine Daten, sagt Markus.
Rund 100 Personen sprechen deswegen monatlich die BIVA an. Angesichts von etwa 700000 Heimbewohnern sei die Mehrheit deswegen vermutlich "im Großen und Ganzen zufrieden".
Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 8/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
Quelle: Pressemitteilung vom 09.08.2012 Wort und Bild - Senioren Ratgeber
Pressekontakt: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
http://www.wortundbildverlag.de
http://www.senioren-ratgeber.de
Konflikte in einer Pflegeeinrichtung - Losungsvorschläge
Moderator: WernerSchell
Konflikte in einer Pflegeeinrichtung - ein Buchtipp
Konflinkte in einer Pflegeeinrichtung - ein Buchtipp
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird täglich von Angehörigen, Pflegekräften und sonst interessierten Personen über Probleme bei der Pflege, Mängel in den Pflegeeinrichtungen usw. angesprochen und um Hilfe gebeten. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass eine sehr differenzierte Betrachtung der Sachverhalte geboten ist. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk schaltet sich in geeigneten Fällen auch selbst in die Lösung von Konflikten ein. Es wird dabei immer zur dem Einzelfall angemessenen Vorgehensweise geraten.
Grundsätzlich ist es wohl richtig, dass sich Angehörige bei Problemen mit den Leitungskräften einer Pflegeeinrichtung in Verbindung setzen sollten, um dabei gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wenn es insoweit keine Verständigung gibt, kommen andere Beschwerdemöglichkeiten in Betracht. Neben der Heimaufsicht sind die Pflegekassen bzw. der MDK von Bedeutung. Denn die Pflegeversicherung hat die im SGB XI angesprochene gute Pflege sicherzustellen. Für Pflegekräfte sind andere Ratschläge geboten. Sie müssen sich bei Hinweisen zu Mangelsituationen vorrangig an ihren Arbeitgeber halten.
Wie Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk leider wiederholt feststellen musste, gibt es immer wieder Ratschläge seitens sog. pflegekritischer Personen oder Institutionen, die nicht wirklich zur Lösung von Problemen beitragen, sondern eher zur Eskalation von Konflikten beitragen. Zu bedenken ist natürlich auch, dass die völlig unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen für so manche Konfliktsituationen vorrangig verantwortlich sind. Insoweit liegt die Hauptverantwortung bei den Parlamenten bzw. den Verbänden, die z.B. die Pflege-Rahmenverträge aushandeln.
Dies alles und das richtige Verhalten bei Mängeln ist in einer aktuellen Buchveröffentlichung beschrieben:
Buchtipp! >>>> Schell, Werner: "100 Fragen zum Umgang mit Mängeln in Pflegeeinrichtungen"
> viewtopic.php?t=15822
Pflegemängel – schnelle Hilfe für den Notfall > viewtopic.php?t=15828
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird täglich von Angehörigen, Pflegekräften und sonst interessierten Personen über Probleme bei der Pflege, Mängel in den Pflegeeinrichtungen usw. angesprochen und um Hilfe gebeten. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass eine sehr differenzierte Betrachtung der Sachverhalte geboten ist. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk schaltet sich in geeigneten Fällen auch selbst in die Lösung von Konflikten ein. Es wird dabei immer zur dem Einzelfall angemessenen Vorgehensweise geraten.
Grundsätzlich ist es wohl richtig, dass sich Angehörige bei Problemen mit den Leitungskräften einer Pflegeeinrichtung in Verbindung setzen sollten, um dabei gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wenn es insoweit keine Verständigung gibt, kommen andere Beschwerdemöglichkeiten in Betracht. Neben der Heimaufsicht sind die Pflegekassen bzw. der MDK von Bedeutung. Denn die Pflegeversicherung hat die im SGB XI angesprochene gute Pflege sicherzustellen. Für Pflegekräfte sind andere Ratschläge geboten. Sie müssen sich bei Hinweisen zu Mangelsituationen vorrangig an ihren Arbeitgeber halten.
Wie Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk leider wiederholt feststellen musste, gibt es immer wieder Ratschläge seitens sog. pflegekritischer Personen oder Institutionen, die nicht wirklich zur Lösung von Problemen beitragen, sondern eher zur Eskalation von Konflikten beitragen. Zu bedenken ist natürlich auch, dass die völlig unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen für so manche Konfliktsituationen vorrangig verantwortlich sind. Insoweit liegt die Hauptverantwortung bei den Parlamenten bzw. den Verbänden, die z.B. die Pflege-Rahmenverträge aushandeln.
Dies alles und das richtige Verhalten bei Mängeln ist in einer aktuellen Buchveröffentlichung beschrieben:
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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