Fachkräftemangel mit Wertschätzung begegnen
Verfasst: 27.11.2009, 08:12
KWA-Vorstand:
Fachkräftemangel mit Wertschätzung begegnen
Anlässlich der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berchtesgaden hat der Vorstand des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA), Stefan Arend (Foto), eine stärkere gesellschaftliche Wertschätzung des Pflegeberufs gefordert. „Statt Anerkennung ernten viele Pflegende nur mitleidige Blicke, wenn sie von ihrer Berufswahl berichten. Diesem Zustand muss aktiv entgegengewirkt werden, wenn man dem Fachkräftemangel in Deutschland begegnen will.“ Neben den Ministern, Senatoren und Staatsräten der Länder wird auch Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) zur Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berchtesgaden erwartet, um aktuelle Themen der Arbeits- und Sozialpolitik zu diskutieren. Eine zentrale Frage ist dabei, wie dem wachsenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich begegnet werden kann.
„Es müssen dringend Fachkräfte mobilisiert werden, damit Deutschland den Herausforderungen im Zuge des demografischen Wandels gewachsen ist“, so Arend weiter. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren deutlich ansteigen, von rund 2,2 Millionen auf dann rund vier Millionen. Bis zum Jahr 2040 werden allein 550.000 Pflegefachkräfte nötig sein, die sich um die Betreuung der älteren Menschen kümmern. Arend fordert die Politik daher auf, bei der Debatte um eine leistungsgerechtere Entlohnung nicht Halt zu machen, sondern auch die Faktoren gesellschaftliche Anerkennung sowie Aus- und Weiterbildung als entscheidende Kriterien für die Bekämpfung des Fachkräftemangels anzuerkennen. Die Aussagen im Koalitionsvertrag, die eine Aufwertung der öffentlichen Anerkennung von Pflegeberufen fordert, gehen in die richtige Richtung und müssen nun auch umgesetzt werden.
Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2009
Bibliomed - Medizinische Verlagsgesellschaft mbH
Stadtwaldpark 10
D-34212 Melsungen
Website: http://www.bibliomed.de
E-Mail: info@bibliomed.de
Fachkräftemangel mit Wertschätzung begegnen
Anlässlich der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berchtesgaden hat der Vorstand des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA), Stefan Arend (Foto), eine stärkere gesellschaftliche Wertschätzung des Pflegeberufs gefordert. „Statt Anerkennung ernten viele Pflegende nur mitleidige Blicke, wenn sie von ihrer Berufswahl berichten. Diesem Zustand muss aktiv entgegengewirkt werden, wenn man dem Fachkräftemangel in Deutschland begegnen will.“ Neben den Ministern, Senatoren und Staatsräten der Länder wird auch Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) zur Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berchtesgaden erwartet, um aktuelle Themen der Arbeits- und Sozialpolitik zu diskutieren. Eine zentrale Frage ist dabei, wie dem wachsenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich begegnet werden kann.
„Es müssen dringend Fachkräfte mobilisiert werden, damit Deutschland den Herausforderungen im Zuge des demografischen Wandels gewachsen ist“, so Arend weiter. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren deutlich ansteigen, von rund 2,2 Millionen auf dann rund vier Millionen. Bis zum Jahr 2040 werden allein 550.000 Pflegefachkräfte nötig sein, die sich um die Betreuung der älteren Menschen kümmern. Arend fordert die Politik daher auf, bei der Debatte um eine leistungsgerechtere Entlohnung nicht Halt zu machen, sondern auch die Faktoren gesellschaftliche Anerkennung sowie Aus- und Weiterbildung als entscheidende Kriterien für die Bekämpfung des Fachkräftemangels anzuerkennen. Die Aussagen im Koalitionsvertrag, die eine Aufwertung der öffentlichen Anerkennung von Pflegeberufen fordert, gehen in die richtige Richtung und müssen nun auch umgesetzt werden.
Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2009
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