Mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen - Studie

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

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Pflegehilfen aus Osteuropa

Beitrag von Presse » 26.01.2012, 08:02

Aus Forum
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Pflegehilfen aus Osteuropa
Beschäftigung ist einfacher geworden


03.01.2012 16:59Von Annette Jäger
Die Pflege zuhause ist für viele kaum zu finanzieren. Können Angehörige nicht rund um die Uhr zur Seite stehen, gehen die Kosten für einen professionellen Pflegedienst schnell ins Geld. Eine mögliche Lösung: Pflegehilfen aus Osteuropa, die in den deutschen Haushalt einziehen. Sie kosten nur einen Bruchteil dessen, was für deutsche Fachkräfte fällig wäre. Bisher waren solche Beschäftigungsverhältnisse oft Schwarzarbeit. Seit 2011 dürfen die osteuropäischen Hilfen ohne Einschränkung in Deutschland arbeiten.
.... (mehr)
http://www.biallo.de/finanzen/Steuern_R ... rnisse.php

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Beschäftigung osteuropäischer Haushaltshilfen

Beitrag von Presse » 15.03.2012, 12:40

Beschäftigung osteuropäischer Haushaltshilfen ist jetzt einfacher

Die häusliche Pflege kann Familien schnell an den Rand ihrer Kräfte bringen. Viele holen sich Haushaltshilfen aus Osteuropa zur Unterstützung. Deren Beschäftigung ist mittlerweile einfacher geworden. Trotzdem müssen Angehörige einiges beachten.

Pflegen heißt, nachts aufzustehen, wenn Mutter oder Vater auf Toilette muss, geduldig beim Waschen zu helfen und das Essen zu reichen. Es bedeutet aber auch, zuzuhören, zu erzählen und einfach da zu sein. Pflegen ist ein Vollzeitjob, und viele Familien können ihn nicht alleine bewältigen. Sie holen sich ambulante Pflegedienste zu Hilfe. Und wenn das nicht reicht, Haushaltshilfen aus Mittel- und Osteuropa. Seit die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt, ist ihre Beschäftigung einfacher geworden. Es gibt aber nach wie vor Fallstricke.
.... weiter lesen
http://www.journalmed.de/newsview.php?id=36925

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Haushaltshilfen: DGB fordert mehr Rechte

Beitrag von Service » 05.06.2012, 07:00

Haushaltshilfen: DGB fordert mehr Rechte

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert von der Bundesregierung, die Rechte von Angestellten in Privathaushalten zu stärken und deshalb ein entsprechendes Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation zu ratifizieren. Das erkennt erstmals Hausarbeit als reguläre Lohnarbeit an und fordert etwa den Zugang der Angestellten zu den sozialen Sicherungssystemen. Die Ratifizierung des IAO-Übereinkommens wäre ein erster Schritt, den Hausarbeitssektor in Deutschland – zu dem auch viele Pflegehaushalte gehören - aus seinem Schattendasein zu lösen und aus informellen Arbeitsverhältnissen reguläre zu machen.
Weiterlesen
DGB Presseerklärung
http://www.dgb.de/themen/++co++59222f38 ... 188b4dc422
Hausarbeit als Erwerbsarbeit: Der Rechtsrahmen in Deutschland - Abschlussbericht.-Frankfurt (Oder), Mai 2012
http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2012-524-3-1.pdf

Quelle: Mitteilung vom 04.06.2012
Gabriele Feld-Fritz
ver.di Bundesverwaltung
Ressort 9, Fachbereich 3
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Telefon: 030-6956-1860 Fax: -3420
(Festnetzpreis 14 ct/min, Mobilfunkpreise max. 42 ct/min)
e-mail: gabriele.feld-fritz@verdi.de

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Häusliche Pflege zu Lasten osteuropäischer Familien

Beitrag von Presse » 25.06.2012, 07:11

Häusliche Pflege in Deutschland auf Kosten von osteuropäischen Familien
Mittwoch, 20. Juni 2012

Berlin – „Die Zahl der Straßenkinder und unversorgten alten Menschen in Osteuropa steigt deutlich an, weil osteuropäische Frauen bei uns Lücken in der Pflege schließen müssen.“ Das hat der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher, am Mittwoch bei der Vorstellung des Jahresberichts in Berlin beklagt. Die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in ihrer hiesigen häuslichen Umgebung geschehe derzeit oft auf Kosten der Menschen in Osteuropa.

100.000 bis 200.000 Haushaltshilfen und Pflegekräfte aus Polen, der Ukraine und anderen Ländern Osteuropas arbeiten nach Schätzungen der Caritas derzeit in Deutschland. Ein Großteil von ihnen ist illegal hier
.... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50579

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Ohne polnische Hilfskräfte geht es nicht

Beitrag von Presse » 02.03.2013, 08:33

Geldern - "Ohne polnische Hilfskräfte geht es nicht"
VON SYBILLE MÖCKL - zuletzt aktualisiert: 02.03.2013
Geldern (RP). Geschätzte 150 000 Osteuropäerinnen betreuen hierzulande alte Menschen für ein Gehalt,
das deutlich unter dem deutscher Hilfskräfte liegt. In Geldern vermittelt die Caritas Haushaltshilfen.
... http://nachrichten.rp-online.de/regiona ... -1.3230255

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Schwarzarbeit in der Pflege soll legalisiert werden

Beitrag von Cicero » 15.12.2013, 16:02

"Die Welt" berichtet am 14.12.2014 über angebliche Absichten der Union, nicht angemeldete Pflegehilfen aus Osteuropa legal beschäftigen zu können.
Hier der Medienhinweis:
Unionsplan:
Schwarzarbeit in der Pflege soll legalisiert werden
Patienten können auf die Legalisierung der Arbeit ihrer nicht angemeldeten Pflegekräfte aus Osteuropa hoffen. Die Union will damit den Versorgungsengpass in der deutschen Altenpflege entschärfen.
Von Anette Dowideit
… (weiter lesen unter) …. http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... erden.html

Ich halte die beschriebenen Absichten nicht für wirklich hilfreich, die bundesdeutschen Pflege-Rahmenbedingungen, so wie vielfach gefordert, zu verbessern. Es handelt sich nämlich allenfalls um das "Drehen an einem kleinen Schräubchen". Und dabei lenkt man von den großen Problemen ab. Es ist und bleibt weiterhin nicht nur eine juristische Grauzone bei der Beschäftigung von Hilfen aus Osteuropa. Ich halte das auch - mit anderen - für unmoralisch. Wir werben in den Ländern, die ihre Arbeitskräfte oder gar Pflegehilfen selbst brauchen, ab und nutzen damit ihre zum Teil gravierende Notlage aus. Ein Blick in das Arbeitszeitgesetz macht deutlich, dass eine 24-Stunden-Hilfe immer rechtswidrig beschäftigt wird. Da können auch keine Tricksereien helfen. Herr Spahn sollte sich endlich bemühen, eine verbesserte Zuwendung für die pflegebedürftigen Menschen mit bundesdeutschen Pflegekräften zu organisieren. Dazu hat ja hier im Forum Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk umfänglich Vorschläge unterbreitet.
Cicero
Politisch interessierter Pflegefan!
Im Gleichklang: Frieden - Ausgleich - Demokratie - und: "Die Menschenwürde ist unantastbar"!

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Pflege zu Hause - Ein anderer Weg

Beitrag von WernerSchell » 30.04.2017, 07:08

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=19168&p=97802#p97802


"test", Zeitschrift der Stiftung Warentest, berichtet in der Mai-Ausgabe 2017 u.a. zum Thema:

"Trautes Heim, da will ich sein - Helferinnen aus dem Osten"
"Pflege zu Hause - Ein anderer Weg."


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Rundum versorgt dank osteuropäischer Betreuungskraft. So lautet das Werbeversprechen von Vermittlungsagenturen. Sie kooperieren in aller Regel mit Partnerfirmen in Ländern wie Polen, Bulgarien, Rumänien, die Personal rekrutieren und nach Deutschland schicken. Wir haben 13 bundesweit tätige Vermittlungsagenturen getestet – und deckten einige Schwachstellen auf. Wer die Agenturen nutzt, handelt nicht illegal. Er sollte aber ein paar Dinge beachten.
Näheres unter > https://www.test.de/Pflege-zu-Hause-Die ... 5170957-0/

Siehe dazu die Buchveröffentlichung:
Damit es Oma gutgeht
Pflege-Ausbeutung in den eigenen vier Wänden

Näheres unter > viewtopic.php?f=3&t=21560
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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